So geht’s!

So geht’s!

Nachhaltig steigende Umsätze, solide Kundenbeziehungen und hoher Digitalisierungsgrad: Rund ums Wohnen hat sich die B&O Salzburg langsam, aber sicher eine Spitzenstellung in der Gruppe erarbeitet. Was kann man sich davon abschauen?

Enteignungen? Mieten einfrieren wie in Berlin? In Österreich kann man darüber nur den Kopf schütteln. Doch mit seiner Wohnungsmisere ist Deutschland nicht allein: Auch in Paris oder London explodieren die Mieten. Dass es auch anders geht, zeigen Wien und Salzburg. Sie rangieren nicht nur regelmäßig unter den lebenswertesten Städten, sondern sie gehen auch innovative Wege im Bereich Wohnen, Sanieren und Schaffen von bezahlbarem Wohnraum für eine breite Bevölkerungsschicht.

Warum das so ist: In Wien und Salzburg hält die Stadt selbst viele Wohnungen im direkten Besitz. Sie verkaufen nichts, sondern renovieren, sanieren und bauen neu. Das bedeutet für die Mieter: Unerwartete Preissprünge oder Kündigungen müssen sie in den sogenannten Gemeindebauten keine fürchten, auch das Angebot vonseiten der Stadt ist ordentlich, zudem werden grundsätzlich unbefristete Verträge abgeschlossen. Für B&O als Auftragnehmer heißt das: eine übersichtliche, aber solide und nachhaltige Kundenanzahl mit relativ konstantem Auftragsvolumen.

Genau auf die Bedürfnisse der Kunden geschaut

„Während unseres gesamten bisherigen Wachstums haben wir immer sehr auf die Bedürfnisse der Kunden und auf eine nachhaltige Entwicklung geachtet“, so Manfred Stuchlik, Geschäftsführer von B&O Salzburg. Wichtig sei ihm immer die Konstanz in der Qualität gewesen. Er habe aber schnell auch erkannt, dass man immer wieder Dinge ausprobieren müsse, der Weg zum Erfolg sei eben meist keine Linie von A nach B, sondern führe bisweilen über Schlaufen und Kurven.

Inzwischen arbeiten 31 Mitarbeiter, davon 8 Bauleiter und 18 gewerbliche Mitarbeiter für die B&O Salzburg. Die Anzahl der Wohnungssanierungen pendelte sich 2018 bei 801 ein. Die Eigenleistung liegt dabei bei 26 Prozent, die Fremdleistung bei 74 Prozent. „Hier arbeiten wir fast ausschließlich mit langjährigen und sehr zuverlässigen Partnern zusammen“, erklärt Stuchlik. Erfreulich dabei ist die hohe Rentabilität der Niederlassung.

Vorreiter in der Digitalisierung

Ebenso bemerkenswert wie die guten Zahlen ist die hohe Affinität zur Digitalisierung. Als erster Pilotbetrieb hatte die Salzburger Niederlassung die von B&O weiterentwickelte App magicplan flächendeckend im Einsatz und erzielt sehr gute Ergebnisse damit. Inzwischen haben die Handwerker bereits über 2000 Grundrisse digital erstellt. Und das ist durchaus bemerkenswert.

Alte Traditionen und digitale Lösungen

Traditionen und feste Gewohnheiten gibt es auch in Österreichs Wohnungsmarkt viele – nicht nur in Deutschland gehören sie zu den größten Hürden für ganzheitliche Veränderungen. Doch bei der B&O Salzburg wusste man diese geschickt zu nehmen. Inzwischen arbeiten alle Monteure mit digitalen Geräten wie Notebooks oder Tablets. Sie nutzen diese nicht nur für Mails oder die Beschaffung von Informationen, sondern haben mit magicplan und bo.om mobile Lösungen und eine Onlineplattform für ihre tägliche Arbeit.

Diese digitalen Lösungen bilden nicht nur Grundrisse perfekt ab, sondern auch analoge Prozesse. Das heißt, Aufgaben, die früher nur unter hohem Zeitaufwand oder mit vielen verschiedenen PC-Programmen zu erledigen waren, können heute online mit wenigen Klicks abgearbeitet werden. Und das unabhängig von Ort und Zeit. Das spart Zeit und Kosten und reduziert Unsicherheiten.

Herausforderungen dank magicplan und bo.om gut gemeistert

„Eine der großen Hürden in der Sanierungsbranche ist die Komplexität der Sanierungsmaßnahmen selbst“, unterstreicht Stuchlik. Jedes Haus, jede Wohnung sei anders. Dank der digitalen Tools von B&O gelinge es aber die Standardisierung deutlich voranzutreiben.

„Uns ist wichtig, dass die alltägliche Arbeit ganz konkret vereinfacht wird. Digitalisierung ist hier ein großer Hebel. Unsere App magicplan und unsere Produktionssoftware bo.om helfen aber nicht nur uns, sondern auch anderen Handwerksfirmen bei täglichen Kunden- und Projektmanagementaufgaben.“ Mit der App und der Softwarelösung können Handwerksbetriebe ihre Grundrisse digital erstellen und ihre kompletten Bau- und Sanierungsprojekte managen. Alle Informationen werden übersichtlich in einem System dargestellt. Bei der Arbeit helfen Terminkalender, Prozessstufen, Nachverfolgung, Dateiverwaltung etc. rund um die Uhr – egal ob vom Büro, von unterwegs oder direkt von der Baustelle aus. Diese Tools gestalten den gesamten Arbeitsablauf aller Gewerke einfacher. Und am Ende kommt das wiederum auch den Wohnungsgesellschaften zugute. Das scheinen sie angesichts der guten Zahlen der B&O Salzburg bereits erkannt zu haben.

 

Zum Magazin

#store-finder-widget .ubsf_locations-list-item .ubsf_right-side .ubsf_locations-list-item-image { display: none; }